Montag, 30. November 2020

Zofingen

0 bis 2°C

$ackgeld


Vier junge Menschen erhalten je 25 Franken und den simplen Auftrag: Kauft mit dem Geld etwas, was ihr am Heitere Open Air unbedingt braucht!

BILDER
1/4

Tamara Schenker, 19, Polygrafin (26.80)
Sollten Sie am Heitere Wochenende einer jungen Dame begegnen, die deutlich besser riecht als ihre Umgebung: Es könnte Tamara Schenker sein! Die Polygrafin hat sich nämlich dazu entschieden, das Geld im «Avec» am Bahnhof Aarburg in die Körperpflege zu investieren. «Wenn man drei Tage campiert, muss man schon etwas vorsorgen, damit man einigermassen frisch bleibt.» In Tamaras Notfallset gehören Kaugummis (3.20), Haarbürste (8.90), ein 48h Deo (4.95) und zwei kleine Spiegel (4.95). Warum denn zwei Spiegel? «Die Spiegel konnte man leider nur im Doppelpack kaufen, auch wenn man nur einen braucht»! Dasselbe gilt übrigens auch für die beiden Labellos (4.80), aber so ist immerhin schon fürs Open Air 2015 vorgesorgt.

Lara Alonso, 20, Fachfrau Betreuung (25.75)
Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Putzausrüstung, dient natürlich einem ganz anderen Zweck, den Putzen will Lara Alonso zuallerletzt auf dem Heitere-Zeltplatz. Den Kessel gabs in der Landi für 3.95, die überdimensionierten Trinkhalme im Casa für 2.95. Wenig Geld für die Hardware, da bleibt noch viel übrig für die Software! Diese besorgte Lara im Denner: schlappe 8.95 haben die 3 Liter Rotwein spanischer Provenienz gekostet, 9.90 die Flasche Freixenet. «Alles Flüssige wird zusammen in den Kessel geschüttet. Wir nennen es dann Sangria und trinken es bequem im Sitzen aus den langen Strohhalmen», lacht die gebürtige Spanierin, die übrigens nicht vorhat, den Kessel alleine zu leeren.

Rrahim Gashi, 20, Konstrukteur (23.85)
«Lange überlegt habe ich nicht, was ich kaufen soll», gesteht Rrahim Gashi mit Blick auf sein 24er-Pack Feldschlösschen Lagerbier und lacht, als man ihn frägt, warum er Glas und nicht Dosen gekauft habe. «Das Multipack hat in der Landi 19.95 gekostet, das hat grad so gut gepasst, und Feldschlösschen schmeckt mir.» Der Konstrukteur, für den Bier und Open Air eine ideale Kombination darstellen, hat das restliche Geld in eine erstaunlich edel wirkende Sonnenbrille investiert, die (ebenfalls in der Landi) tatsächlich nur 3.90 gekostet hat. «Was die taugt, kann ich noch nicht abschätzen, aber aussehen tut sie auf jeden Fall gut und eine Sonnenbrille braucht man unbedingt an einem Open Air.»

Julien Scheiber, 15, Schüler (23.90)
Der jüngste Versuchsteilnehmer hat eindeutig am meisten Ware fürs Geld ergattert. «Die Fila Flip-Flops waren ein Schnäppchen, nur 9.90 bei Dosenbach!», freut sich Julien. Die übrigen gut 15 Franken hat Julien gleichmässig für Speis und Trank ausgegeben: 2 Packungen Pringles (6.40), 2 Cola Vanilla (1.90), 2 Energy Drinks (1.20) und ein Guarana Antarctica (1.40). Julien zu seiner Auswahl: «Pringles sind besser und praktischer als Zweifel Chips, weil man sie verschliessen kann. Die Colas und Energy Drinks sind eigentlich nur Ersatz für Bier, das ich erst nächstes Jahr kaufen darf», erklärt der junge Mann mit einem schelmischen Grinsen. Ach ja, die Trident-Kaugummis (3.10) kommen natürlich nach all den Chips und klebrigen Getränken zum Einsatz!

Kommentare zu diesem Artikel (1)

JulienLover, 22.03.2018, 12:55 Uhr

Der letzte Bub ist aber ein süsser Racker.


Kommentar zu diesem Artikel schreiben
Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.





Sie befinden sich hier: 

Home / ERSTE SEITE Mobile-Website anzeigen


Verlag

Zeitungen





Copyright 2016 © Zofinger Tagblatt