Sonntag, 17. Januar 2021

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Von Gülle und Schönheitskur


Unterhaltsamer Abend des Jodlerklubs Santenberg mit Theatervorstellung.

BILDER
Trudi (Jolanda Huber) und Wissenschaftler Eugen Hasenfratz (Jörg Wüest). SANDRA WILLIMANN

Konzert und Theater: Sie sind ein fester Bestandteil des Jahresprogrammes vom Jodlerklub Santenberg. Den heurigen Abend im Gemeindezentrum Egolzwil eröffneten die Eppenwiler Örgeler, welche aus vier jungen Handorgelspielerinnen und -spielern zwischen 20 und 22 Jahren besteht. Anschliessend kam der Jodlerklub zum Zug. Die Jodler begannen mit «Bärglerfrönde» von Adolf Stähli. Dass der Verein viele Freunde zu verzeichnen hat, zeigte sich darin, dass die Halle bis auf den letzten Platz besetzt war. Weiter ging es mit dem «Waldämme Jutz» von Thori Schnider. Die Waldemme entspringt am Rothorn und fliesst schliesslich in die Emme. Die Juchzer hallten durch das Gemeindezentrum, welches passend mit Heuballen, Sonnenblumen und Glasflaschen dekoriert war. Mit «E Äntlibucher und e Ländler» brachte sich auch das Duett, bestehend aus den beiden Jodlern Barbara Schmidli und Roland Schöpfer, in den Abend ein. Das Lied, welches vom bekannten Ruedi Rymann komponiert wurde, beschreibt die Ähnlichkeit und Unterschiede zwischen den Entlebuchern und den Ländlern. Zufälligerweise bestand diese Kombination auch bei den beiden Duettpartnern. Marie-Theres von Gunten schrieb das nächste Stück: «Im Läbe het die mängisch scho.» Der Jodlerklub, welcher aus 24 Jodlerinnen und Jodlern besteht, gab als Nächstes «Mach’s ou e so» von Robert Fellmann zum Besten. Anschliessend folgte eine Einlage von den Eppenwiler Örgelern. Im selben Stil ging es weiter mit dem Duett, welches wohl so manchem Zuschauer Herzklopfen bereitete. Die Jodler unterhielten das Publikum während den Umbauten immer wieder mit glatten Witzen. Mit dem letzten offiziellen Stück, «So geit’s» von Paul Müller-Egger bewies der Jodlerklub noch einmal all sein Können. Nach einer Zugabe verabschiedete sich der Jodlerklub Santenberg. Es folgte das Theaterstück «Gülle, Mist und Schönheitskur». In diesem Lustspiel schlüpften Jolanda Huber und Manuela Zihlmann in die Rollen von Rösli und Trudi, welche zwei alte, einsame Bäuerinnen darstellten. Die beiden meldeten sich für eine wissenschaftliche Testversion einer Schönheitskur an. Dazu sollte ein Werbespot auf ihrem Hof gedreht werden und ein Wissenschaftler den Zaubertrank vor ihren Augen zubereiten: Völliges Neuland für die Bäuerinnen. Nach vielen souverän gespielten Szenen und Intrigen folgte schliesslich ein Happy-End. Die beiden Bäuerinnen verliebten sich und waren zufrieden mit ihrem Lebensstandard. Nach tosendem Applaus konnte noch bis in die tiefe Nacht hinein das Tanzbein geschwungen werden.

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