Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Badi-Schliessung wäre «ein Fiasko»


Dass der Weiterbetrieb des ältesten Freibads des Kantons infrage gestellt wird, stösst meistenorts auf Missfallen. Es weckt Emotionen aber auch die Angst vor Umsatzeinbussen. 

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«Quo badis?» – Für Campingwirt Ridha Baccouch, der auch den Badi-Kiosk führt, und den Zelt- und Wohnwagenklub wäre eine Schliessung «ein Fiasko». Patrick Furrer

Über dem Aarburger Nostalgiebad hängt das Damoklesschwert. Das 1931 eröffnete Freibad muss für mehrere Millionen saniert werden, sonst wird es in absehbarer Zeit schliessen müssen (ZT/LN vom 14.9.). Da Aarburg nicht auf Rosen gebettet ist, zweifeln selbst langjährige Badigäste daran, dass die Gemeinde sich die Millionensanierung leisten sollte.

Mehrheitlich steht für die Aarburgerinnen und Aarburger aber fest: Die Badi-Schliessung wäre ein herber Schlag.Ein Schlag unter die Gürtellinie gar? Stellvertretend für weitere Onlinekommentare meint jedenfalls Ruedi Bügler, Präsident der Vereine Hundeklub Aarburg und Chinderschlössli sowie Leiter des Perry-Centers: «Eine ideenlose Gesellschaft. Es gibt immer Lösungen – wenn der Wille da ist und man den Aufwand nicht scheut.» Zofingertagblatt.ch-Userin «Marisa» schreibt zudem, der Gemeinderat solle nicht immer wieder mit dem Sparargument kommen. «Geld wurde schon für schlimmere Sachen ausgegeben. Bald hat Aarburg nichts mehr. Alles geht zu!»

Nicht nur emotional träfe eine Badi-Schliessung das Städtli. Teile des Gewerbes wären auch monetär negativ betroffen – allen voran der benachbarte Campingbetrieb Wiggerspitz. «Schliesst die Badi, sind starke Umsatzeinbussen vorprogrammiert», sagt Wirt Ridha Baccouch.

 

MEHR ZUM THEMA IM ZT/LN VOM DONNERSTAG, 20. SEPTEMBER

Kommentare zu diesem Artikel (1)

Adi G., 21.09.2017, 16:56 Uhr

Wäre schade...


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