Dienstag, 26. September 2017

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Der ältesten Badi im Kanton droht das endgültige Aus


Die Badi Aarburg steht auf Messers Schneide. Soll sie für Millionen saniert werden? Oder soll sie der Sparhammer zertrümmern? Ein erster Entscheid fällt im November.

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So schön. So teuer. Die Badi Aarburg. aarburg.ch

1931 eröffnete mit der «Badeanstalt des Fluss- und Sonnen-Bades Aarburg» das allererste Freibad im Kanton Aargau. Eines der schönsten der Schweiz, findet auch der Heimatschutz. Jedoch: Die Anlage ist veraltet, fällt allmählich auseinander und schluckt Jahr für Jahr Zehntausende Franken für Unterhalt. Eine umfassende Sanierung ist überfällig, wurde aber immer wieder hinausgeschoben.

Weil Aarburg verstärkt sparen muss, ist die Zukunft der Badi nun jedoch in Frage gestellt. Die Aarburgerinnen und Aarburger stehen vor der grossen Frage: Soll die Badi saniert und weiterbetrieben werden, oder soll sie aufgegeben und geschlossen werden?

Wurde das Nostalgie-Bad einst für rund 195 000 Franken gebaut, würde eine Sanierung heute nach ersten Schätzungen um die 3,5 Millionen Franken kosten. «Damit würden wir das Schwimmbad den heutigen Bedürfnissen und dem Stand der Technik anpassen», sagt Lars Bolliger, «Luxusvarianten und Erweiterungen wären in diesem Betrag aber kaum berücksichtigt.» Für die nächste Gemeindeversammlung von Ende November ist aber zuerst ein Planungs- und Projektierungskredit von 150 000 Franken traktandiert. 

 

WAS DIE POLITIK DAZU SAGT UND WELCHE MÄNGEL ZU BEHEBEN SIND IM ZT/LN VON DONNERSTAG, 13.9.

Kommentare zu diesem Artikel (1)

Marisa, 14.09.2017, 13:58 Uhr

Die Gemeinde soll es nur sanieren lassen . Sie sollen nicht mit seinem argumet kommen wir müssen sparen, die haben Geld für schlimmer Sache ausgegeben wo in meine Auge nicht notwenig war !! Bald hat Aarburg nichts mehr alles geht zu!!


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